Legehennenfabriken gegen EU-Recht und mit deutschem Geld

Die Käfighaltung in der EU ist seit Anfang 2012 verboten, Deutschland hat bereits vor zwei Jahren diesen Anspruch in die Praxis umgesetzt. Also ein Land, das weit vorne ist in Sachen Tierschutz?
Ja, so scheint es. Doch es ist wie in strengen Elternhäusern: was man zuhause nicht darf, macht man dann gerne woanders, wo nicht so geaua hingeschaut wird.

Die deutsche Bundesregierung finanziert in der Ukraine zwei Hühnerfabriken, die in Haltungsart und Bestandsgröße weit entfernt von den Ansprüchen der EU-Geseze sind: Legebatteriehaltung für mehrere Millionen Tiere.

Sollte man also in Zukunft noch genauer achten darauf achten, wo die Eier herkommen? Gut wär’s, aber was in Bäckereiprodukten, Nudeln und verarbeiteten Lebensmitteln drin ist, liegt weiterhin im Dunkeln.

Hier ist jeder gefragt, sich Gedanken zu machen und nachzufragen. Denn es reicht nicht, in der hühnerfreundlichen EU zu leben wenn man gleichzeitig importierte eierhaltige Lebensmitteln konsumiert, nach deren Produktionsbedingungen kein Hahn kräht.

In welchen Lebensmitteln entdeckt ihr Eier und ihre Bestandteile, in denen ihr sie nicht vermutet hättet?

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