Die essbare Stadt – Andernach zeigt wie es geht

Diesen Film über die öffentlichen Obst- und Gemüsegärten in Andernach habe ich soeben gefunden. Die Stadt am Rhein hat sich dem Thema „Essbare Stadt“ verschrieben, das aus der Bewegung des Urban Gardening entstanden ist, und zeigt, wie es gehen kann. Wo öffentliche Diskussionen und Berichterstattung über Klimawandel und eine fragwürdige Lebensmittelproduktion viele Menschen oft nur in der Theorie erreichen und im eigenen Alltag eine untergeordnete Rolle spielen, bringt das Konzept der essbaren Städte das Thema direkt vor die Haustür.

Andernach ist eine der wenigen Städte, die es geschafft haben, neben dem üblichen Stadtgrün auch Gemüse, Obst und andere ungewöhnliche Pflanzen offiziell und vielfältig ins Stadtbild zu integrieren. Mit Hilfe von Ein-Euro-Jobbern, Freiweilligen, Schulen und Vereinen wurden Nutzpflanzen und auch viele alte Sorten in das städtische Grün aufgenommen. Die Ernte und auch das Saatgut steht den Bürger zur freien Verfügung.

Diese freie Verfügbarkeit, die in der heutigen Welt ungewöhnlich erscheint, ist ganz besonders wichtig. Wenn man Menschen, die ihre Nahrungsmittel ein Leben lang im Supermarkt eingekauft haben, zeigt, wie das was sie essen wächst, kann das einen wichtigen Effekt haben. Mit positiven Folgen und ganz neuen Perspektiven.

Die Bewegung der essbaren Stadt gibt es – in verschiedensten Organisations- und Umsetzungsformen  – auch in vielen anderen Städten:

Lichtenberger Stadtgarten

NeuLand, Köln

Pflanzstelle, Köln

Gartendeck St. Pauli, Hamburg

Diese Liste wird erweitert, wer mit seinem Projekt aufgenommen werden möchte, bitte hier kontaktieren.

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