Bewußt einkaufen – nachhaltige Landwirtschaft fördern

Ich gehöre zu den Leuten, die beim Einkaufen ständig danach schauen wo Gemüse herkommt, ob Obst bio ist oder nicht und was ansonsten noch so im Kleingedruckten auf der Rückseite steht. Denn ich glaube daran, dass die Macht des Verbrauchers stärker ist, als er selber annimmt.

Jeder Kauf entscheidet

Jedesmal wenn wir Lebensmittel einkaufen, wählen wir einen Weg. Billig oder Bio – Regional oder von weit her. Wie mächtig diese kleinen Entscheidungen im Alltag sind, ist niemandem so richtig bewusst. Aber sie bestimmen die Richtung und die Bedingungen, unter denen unsere Nahrung produziert wird.

Ca. 94% unsere Nahrungsmittel stammen aus landwirtschaftlicher Produktion, die nach konventionellen Richtlinien produziert. Die Bedingungen, unter denen dort Pflanzen angebaut, Tiere gehalten und gemästet werden, sind in den letzten Jahren immer stärker industrialisiert worden. Das Ziel ist eine Leistungsoptimierung bei der am Ende nur noch der Ertrag zählt – ohne Rücksicht auf Tier, Natur und Mensch.

Ungesund und fies obendrein – Pestizide, Massentierhaltung & Co.

Massentierhaltung, die routinemäßige Gabe von Medikamenten, Gentechnik und steigender Einsatz von Kunstdüngern und Pestiziden gehören zum guten Ton in der konventionellen Landwirtschaft. Diese Praktiken führen zu einem Umgang mit Pflanzen und Tieren, den viele Menschen immer weniger vertreten können. Neben den ethischen Einwänden gegen die konventionelle Tierhaltung gibt es auch die ganz handfesten Argumente: Natürliche Kreisläufe werden zerstört, Unmengen von Energie verpuffen in der Fleischproduktion. Die gesundheitlichen Risiken von gentechnisch veränderten Organismen sind unkalkulierbar und der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft und Antibiotika in der Fleischproduktion haben langfristig gesundheitsschädigende Wirkung auf den, der sie am Ende mit seinem Essen aufnimmt.

Und auch auf einer anderen, subtileren Ebene macht sich die Umgangsweise mit den Tieren bemerkbar. Wer einmal Bilder und Dokumentationen aus Massentierhaltung und von Schlachtbetrieben gesehen oder darüber gelesen hat, kann sich vorstellen, welche feinstofflichen Energien die so produzierten Lebensmittel mit sich bringen. Daran mag man glauben oder nicht. Aber es heisst nicht umsonst: Man ist, was man isst.

So geht’s auch –  Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft

Eine wirklich nachhaltige Landwirtschaft respektiert und berücksichtigt natürliche Kreisläufe, arbeitet umweltschonend und trotzdem effektiv. Ausserdem verzichtet sie weitestgehend auf den Einsatz von Pestiziden, routinemäßigen Medikamentengaben und künstlichem Dünger. Und Gentechnik und ökologische Nachhaltigkeit schliessen sich von vornherein aus. Artgerechte Tierhaltung sorgt dafür, dass das Tier ein Lebewesen bleibt und nicht zum Nahrungsautomaten verkommt.

Ich finde, dafür lohnt es sich, beim Einkauf kurz innezuhalten und dann bewusst zu entscheiden.

Wie geht ihr mit eurer Verbrauchermacht um ? Nach welchen Kriterien wählt ihr Lebensmittel aus?

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